22. türchen – wintersonnenwende

Die Tage werden wieder länger, jetzt wird alles gut.

In den Herzen der Menschen keimt langsam wieder Hoffnung. Das steht sogar bei Wikipedia. Also quasi, denn es heißt dort “Am 22. (bzw. 21.) Dezember steht die Sonne mittags am südlichen Wendekreis im Zenit und geht am nördlichen Polarkreis tagsüber nicht mehr auf. Dieser Tag ist somit in der nördlichen Erdhälfte der kürzeste des Jahres, die Wintersonnenwende.” Und Sonne ist Hoffnung und gute Laune und Kraft und sowieso alles gute in einem Paket. Sonne ist Leben. Das macht die Wintersonnenwende zum Tag der Hoffnung.

Ich war mir gar nicht über die Bedeutung dieses Tages bewusst. Eine Kollegin erzählte mir davon, dass ihr Vater diesen Tag immer besonders feiert, mehr als Weihnachten oder irgendwas anderes. Recht hat er! Es sollte vielleicht Tradition sein, sich am 22. zu einem rauschenden Fest zu treffen. Neuanfang, Hoffnung, Leben… es geht weiter und alles wird wieder besser… gibt ja kaum einen schöneren Anlass zum Feiern. Und dann würden am 23. alle total verkatert aufwachen und wären viel zu fertig um sich den großen Aufräum-Stress vorm heiligen Abend zu machen. Nein, sie würden auf ihren Sofas hängen und das Delirium genießen. Sich auf ihren Sofalandschaften zum gemeinsamen Müßiggang zusammenfinden um den Tag stöhnend, lamentierend und darauf wartend, dass sich jemand aufrafft um mal etwas zu essen zu machen verbringen. So stelle ich mir das vor. Herrlich.

Ich denke heute ist ein guter Tag um meinen tollen Smarticular Kalender aus dem Adventskalender zu zaubern und diesen Feiertag sogleich einzutragen. Später… wenn ich die letzten Einkäufe gemacht und schon ein bisschen aufgeräumt habe… damit es morgen nicht viel zu viel ist… wuaaaaaaaaaaa Streeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeess. Verdammt. Aber nächstes Jahr, da wird alles anders…

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