9. türchen

Halloooooo,

heute gibts 9 exclusive Lieder-Empfehlungen (würde so gern Song schreiben, aber das ist doch voll der unnötige Anglizismus, oder?) uuuuund eine kleine Schwafelei (branntneues Konzept!).

Tatsächlich muss ich mir eingestehen, dass ich es einfach nicht täglich schaffe mehrere Stunden am Blog zu sitzen, selbst ich muss ab und zu mal arbeiten! Krass wie schnell da auch immer ein paar Stunden vergehen und dann is man voll fertig und hat da da son Rohentwurf den man kopflos veröffentlicht.

Hab grad die Idee gehabt einfach mal im Alltag zu bewältigende Zeiteinheiten vorzugeben. 10-Minuten Artikel. Alter ist das wenig. Egal. Ich probiers einfach mal. Und zwar schon wieder bzw. immer noch zum Thema „Weihnachten und Egoismus“. Also los dann…

Spontane Schnellergüsse: Weihnachten und Egoismus II

Äh, ääääääh… Adventskalender. Sich eine schöne Zeit machen. Bei sich sein. Den eigenen Bedürfnissen nachgehen.

Das klingt doch ziemlich egoistisch! Und das zum Fest der Nächstenliebe. Heißt ja nicht Fest der Selbstliebe.

Da bricht se schon aus den Konventionen des heiligen Festes aus, und dann muss das alles auch noch sein. Kümmert sich nur um sich die Alte, überhäuft sich mit Geschenken, macht sich da so ganz gemütlich eine schöne Zeit, so ganz ohne Stress.

Ich meine, okay, so nächstenliebemäßig is ja nu fast keiner unterwegs, der ganze Stress kommt ja von Erwartungen, notwendigen Kompromissdisskussionen (weil ja so viele Leute auf einem Fest und so) und vor allem der ganzen Geschenkbesorgerei. Letzteres ist zumeist weniger sorgfältig und liebevoll als vielmehr hektisch und verkrampft. Panisch werden oft noch mal schnell Sachen bei Amazon bestellt, schön über Nacht ist es dann da, das tolle buntgefüllte Paket, voller Kinderarbeit, Sklaverei, Umweltverschmutzung und Emissionen. Toll. Voller Panik äh ich meine Liebe habe ich extra für dich mal drauf geschissen und wolllüstig alles schlechte in der Welt mit einem kleinen Obulus subventioniert. Frohe Weihnachten. Ach ja und noch schnell ne Tanne fällen und ne gequälte Mastgans besorgen, vielleicht noch ein paar Erdbeeren aus Takatukaland fürs große Fest.

Geht es eigentlich darum an andere zu denken oder andere zu beschenken? Und warum scheint es so schwierig zu sein beides unter einen Hut zu bekommen? Und uneigentlich, geht es nicht bei fast allen in der Weihnachtszeit auch viel um Egoismus? Die ganzen Erwartungen an andere. Und dann die ganzen Erwartungen der anderen.

Voll kaputt das ganze. Ich beschließe meinen diesbezüglichen Gedankengang damit zu beenden, dass ich mein Weihnachtszeitkonzept gar nicht so egoistisch finde. Ich mache mir eine schöne Zeit und bin deshalb nicht gestresst sondern gut gelaunt. Ich mache mir Geschenke von Anbietern, die von mir (bis auf die EMP-Sachen) ökologisch und sozial als Fördernswert eingestuft wurden. Und ich stelle keine einzige Erwartung an irgendeinen Menschen. Und das geht nur weil ich mich selber um mich kümmere. Dafür habe ich übrigens Zeit und Muße mich seit Beginn des Kalenders täglich bei lieben Leuten zu melden und mir einfach mal die Zeit zu nehmen nach ihnen zu hören oder einen Gruß rüberzuschicken. Ich finde das ist ein gutes Geschenk.

 

Huuu, wie aufregend. Voll stressig. Ehrlich gesagt waren das 2×10 Minuten. Das ist eeecht wenig Zeit. Ich schwitze und mein Kopf raucht. Aber… im Alltag zu bewältigen. Ich versuche das mal ein paar Tage lang, mal sehen was dabei rum kommt (Kommentare erwünscht!).

Uuuuuuuuuuuuund meine ganz persönlichen Musikempfehlungen, zum Zuhören, Mitsingen oder Tanzen. Einige meiner absoluten Lieblingslieder die mich auf der Reise, beim Autofahren und neuerdings auch wieder im Alltag begleitet haben und begleiten. Jedes dieser Lieder hab ich schon einmal in Endlosschleife gehört. Mit ganz tollen und schönen und tiefsinnigen und denkanstößlichen Texten, jaaa. Ganz laut hören („when it rains“ am besten mit durchgebrannten Boxen) und dann genauso laut mitsingen. Beim Autofahren. Oder Tanzen in der Küche. Kinder stehen übrigens auch drauf! Und die dazugehörigen Alben sind auch alle empfehlenswert! Hach ja, hier, meine Babys:

9 x fette Mucke

1. john frusciante – ricky

2. mumford and sons – the cave

3.pour habit – head in the clouds (Dannys song)

4. builders and butchers – when it rains (Album: Bellas Bus-Mix)

5. alice merton – no roots

6. authority zero – crashland

8. mad caddies – leavin

9. lagwagon – messengers

10. pennywise – my own way

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.