wieder auf dem daxlhof

Nach einer fast siebenstündigen Autofahrt erklimmt Appa den Daxlberg, wow sieht das trostlos aus, fast wie eine Geisterstadt. Auf wackeligten Beinen taste ich mich zum Haus, mein Arsch tut weh vom ganzen Sitzen und ich bin total durch. Es ist dunkel und kalt, karge Skelette statt üppiger Pflanzenpracht, die Kühe sind im Stall, die Hühner kuscheln sich in der Maschinenhalle zusammen und es ist niemand zu Hause. Die Pubertät hat die Kids an die Omas abgegeben damit wir einen freien Abend haben, noch ist sie aber auf dem Weihnachts- äh Christkindlmarkt. Verstört schwanke ich über den Hof, zwei Minuten später sitze ich lachend mit einem Bier in der Hand bei Lindners in der ofenbewärmten Küche – mei wie schee. Dabei lerne ich Sascha kennen der grad in dem wunderschönen Bauwagen hinter dem Haus wohnt und mit dem ich mich später in nächtlichen Diskussionen den philosophischen Fragens des Lebens widmen würde. Doch davor sehe ich mein Theresaleinchen wieder und wir machen uns einen schönen Abend.

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